Die Geschichte der DER STEG gGmbH

(vormals DER STEG e.V.)

Wir beschäftigen 140 Mitarbeiter/innen, die insgesamt ca. 260 Menschen betreuen.

2011

Anfang April bezog DER STEG (genauer: der Hauptsitz und die Beschäftigungsangebote) neue Räume in Alt-Reinickendorf 29.

Im „Haus am See“ in Reinickendorf bieten wir seit März ein kostenloses Beratungsangebot für Menschen mit Behinderungen an.

In der Flexiblen Tagesstätte konnte mit Geldern der Europäischen Union (Lokales Soziales Kapital – LKS) das „Computerschmuck Projekt“ realisiert werden.

Aus der Autismusspezifischen Förderung für Kinder und Jugendliche wird das AutismusTherapieZentrum.

2010

Ein neues Angebot der Ambulanten Hilfen: der „Familienrat“. Das aus Neuseeland stammende Verfahren nutzt Familienangehörige, Verwandte, Freunde und Nachbarn als Gestalter und Entscheider zur Entwicklung von Lösungen bei Familienproblemen.

Aus dem Beschäftigungsprojekt „eBay“ entwickelt sich die „Papierstrasse“, ein Onlinekaufhaus für selbstproduzierte schöne Dinge aus Papier. Die Entwicklungsphase wurde mit Geldern aus der Europäischen Union (Lokales Soziales Kapital – LKS) gefördert.

2009

Das „Schulprojekt“ als schulische Bildungsmaßnahme für psychisch beeinträchtigte junge Erwachsene – gefördert aus Mitteln der Europäischen Union (Europäischer Sozialfonds) – wird gestartet.

Erweiterte Angebote der Ambulanten Hilfen: Begleiteter Umgang nach § 18.3 SGB VIII und Familientherapie nach § 27.2 SGB VIII.

2007

Einführung der Autismusspezifischen Förderung für Kinder und Jugendliche.

2006

Durch die Unterstützung der AKTION-MENSCH konnte die „Computerwerkstatt“ eröffnet werden. Computersysteme werden als Spenden angenommen, gemäß Datenschutzgesetz gelöscht, gesäubert und günstig wieder abgegeben. Die Spender sind vor allem mittlere- und große Unternehmen sowie Universitäten, die auf Grund ihres Geschäftes auf neuste Systeme und Software angewiesen und sich Ihrer sozialen Verantwortung bewusst sind.

Als weiteres Beschäftigungsprojekt entsteht das „eBay-Projekt“. Anfangs werden Spenden und Kommissionsware verkauft.

2005

Änderung der Rechtsform der Organisation DER STEG von einem „eingetragenen Verein“ (e.V.) in eine „gemeinnützige Gesellschaft mit beschränkter Haftung“ (gGmbH).

Anerkennung als Leistungserbringer von Soziotherapie (einer krankenkassenfinanzierten Unterstützung für psychisch erkrankte Menschen nach § 37a SGB V).

Zwei Angebote in Reinickendorf-Ost (Laufzeit bis 2005 bis 2007):
“Start in den Beruf” – für Menschen an der Grenze zwischen Schule und Beruf.

“Kinder erobern den Kiez” – pädagogisch betreute Gruppenarbeit.

2004

Eröffnung einer fünften Therapeutischen Jugendwohngruppe mit 6 Plätzen in Berlin-Mariendorf.

Erweiterung des Betreuungsangebotes für psychisch erkrankte junge Erwachsene in Form von Betreutem Einzelwohnen, gleichzeitig Regionalisierung der bislang überregionalen (d.h. “überbezirklichen”) Therapeutischen Wohngemeinschaften für psychisch erkrankte junge Erwachsene. DER STEG e.V. ist mit diesen Angeboten nun für die bezirkliche Pflichtversorgung in Tempelhof-Schöneberg, Pankow und Reinickendorf mit zuständig. Eröffnung von Büros in Tempelhof-Schöneberg und in Pankow, die dort jeweils auch als Treffpunkt für durch den DER STEG betreute junge Erwachsene dienen.

2002

Einführung von Sozialassistenzen zur Begleitung und Förderung von geistig und/oder körperlich behinderten Kindern und ihrer Familien.

2001

Erweiterung der Therapeutischen Jugendwohngruppe um eine vierte Gruppe mit 6 Plätzen in Berlin-Neukölln.

2000

Einrichtung der Ambulanten Hilfen zur Erziehung für den Bezirk Reinickendorf.

BBE-Lehrgang (Lehrgang zur Verbesserung der beruflichen Bildungs- und Eingliederungschancen mit integriertem Eingangsbaustein TIP) für Jugendliche und junge Erwachsene mit psychischen Problemen in Kooperation mit der Berufsberatung des Arbeitsamtes Berlin Nord.
(Ab September 2003 kann der BBE-Lehrgang wegen der Sparmaßnahmen der Bundesagentur für Arbeit nicht mehr angeboten werden).

1999

Erweiterung der Therapeutischen Jugendwohngruppen um eine dritte Gruppe mit 6 Plätzen im Romanshorner Weg in Berlin-Reinickendorf.

Anerkennung der Recyclingwerkstatt als “Zertifizierter Fachbetrieb” nach § 52 KrW / AbfG.

Durchführung des TIP-Lehrgangs (Testen-Informieren-Probieren) für Jugendliche und junge Erwachsene mit psychischen Problemen, in Kooperation mit dem Arbeitsamt – spätere Weiterentwicklung zum BBE-Lehrgang.

Eröffnung des Betreuten Einzelwohnens (BEW) zur weiteren Verselbstständigung der jungen Volljährigen aus den Therapeutischen Jugendwohngruppen. Ständige Anpassung des BEW-Angebotes an den Bedarf, der durch die Jugendämter bzw. durch die betreuten Jugendlichen an uns herangetragen wird. Weiterentwicklung des BEW als eigenständige Betreuungsform ohne vorherigen Aufenthalt in den Therapeutischen Jugendwohngruppen.

1997

Umzug des Recycling-Projektes und der Geschäftsstelle in die Teichstraße 65 (Berlin-Reinickendorf).

1996

Beginn der Probephase eines Elektrorecycling-Projektes des DER STEG e.V. in den Räumen der Karl-Bonhoeffer-Nervenklinik. Unser zweites Beschäftigungsprojekt für Menschen mit psychischer Beeinträchtigung.

1995

Übernahme der Cafeteria und des Ladens der Karl-Bonhoeffer-Nervenklinik als Pächter. Ein Beschäftigungsprojekt für psychisch beeinträchtigte Menschen. (Im November 2002 musste die Cafeteria wegen Umstrukturierungsprozessen auf dem Gelände der Klinik aufgegeben werden).

1994

Umzug der Therapeutischen Jugendwohngruppe nach Pankow-Rosenthal, dabei Erweiterung auf 2 Gruppen mit jeweils 6 Plätzen.

1993

Eröffnung der ersten Therapeutischen Jugendwohngruppe mit 8 Plätzen für Kinder und Jugendliche von 12 bis 18 Jahren mit Tag- und Nachtbetreuung.

1992

DER STEG e.V. mietet eine Wohnung mit 3 Räumen für Betreutes Einzelwohnen: 3 Plätze für Jugendliche oder junge Erwachsene mit Betreuung im Rahmen sozialpädagogischer Einzelfallhilfe.

1986

Eröffnung der zweiten Therapeutischen Wohngemeinschaft für junge Erwachsene im Märkischen Viertel.

Eröffnung der dritten Therapeutischen Wohngemeinschaft für junge Erwachsene in Wittenau.

1985

Beitritt zum Paritätischen Wohlfahrtsverband Berlin.
Eröffnung der ersten Therapeutischen Wohngemeinschaft für junge Erwachsene im Märkischen Viertel mit 4 Plätzen.

Oktober 1983

Gründungssitzung in der Abteilung für Jugendpsychiatrie des Humboldtkrankenhauses.