Menschen mit Psychoseerkrankungen



Wir haben langjährige Erfahrung in der Arbeit mit erkrankten Jugendlichen und deren Familien. Wir ermöglichen den jungen Menschen eine psychische Stabilisierung und befähigen sie, angemessen mit der Psychose umzugehen.

Alltag

Nach dem Einzug machen sich die Jugendlichen mit der Wohngruppe und der näheren Umgebung vertraut und erweitern ihre Handlungsmöglichkeiten. Dabei werden sie von den Betreuer*innen unterstützt.
Der strukturierte Alltag in den TJWG sowie das Leben in einer Gruppe schaffen einen guten Rahmen, indem die Jugendlichen altersangemessene Fähigkeiten erwerben können, welche während einer Psychose häufig stagnieren oder in den Hintergrund treten.
Die Jugendlichen werden außerdem in der Entwicklung einer geeigneten Schul- bzw. Berufsperspektive unterstützt.

Drogen- und Computerkonsum

Wir wissen, dass die Entwicklung vieler Psychosen bei Jugendlichen mit Drogen bzw. ausschließlichem Rückzug in die virtuelle Welt von Computerspielen einhergeht.
Wir besprechen mit unseren Bewohner*innen die Risiken eines möglichen Suchtverhaltens und betonen die Gefahren für psychotisch erkrankte junge Menschen. Wir bestärken sie bei ihren inneren Distanzierungsprozessen von suchtbildenden Verhaltensweisen.
In pädagogischen und therapeutischen Gesprächen thematisieren wir Drogenkonsum und Suchtverhalten.
Selbstverständlich müssen sich unsere Jugendlichen an Regeln halten. Bei Verdacht auf Drogenkonsum führen wir Zimmer- und/oder Urinkontrollen durch. Bei vorliegendem Suchtverhalten sind die Computerspielzeiten deutlich begrenzt und die Inhalte der Spiele unterliegen der Kontrolle der Betreuer, damit die Jugendlichen sich ausreichend mit der Realität und den anstehenden Entwicklungsaufgaben auseinandersetzen können.

Psychologisches Angebot

Wir arbeiten mit den Jugendlichen und ihren Bezugspersonen in Familie bzw. familiären Umfeld psychoedukativ. Ein besonderer Schwerpunkt liegt im Herausarbeiten einer individuellen Rückfallprophylaxe und dem Sammeln von Frühwarnsymptomen.
Die regelmäßigen familientherapeutischen Gespräche fördern den Entwicklungsprozess innerhalb des familiären Systems und unterstützen die Jugendlichen, sich sowohl mit der Diagnose und den Folgen der Psychose auseinanderzusetzen, als auch darin, ein Gleichgewicht an Bindung und Autonomie zu erreichen.
Sofern mehrere Angehörige dies wünschen, sind moderierte Angehörigengruppen möglich. Hat ein Jugendlicher Interesse an einer fortlaufenden Psychotherapie und ist er stabil genug diese zu bewältigen, vermitteln wir einen kassenfinanzierten Therapieplatz.
Durch die direkte Arbeit der Psycholog*innen in den Teams der Wohngruppen kann das therapeutische Programm optimal mit der pädagogischen Arbeits des Teams vernetzt werden, so dass erneute psychotische Entwicklungen frühzeitig erkannt und die Jugendlichen stabilisiert werden können, ohne daß es zu einer Klinikeinweisung kommen muss.

Training für Menschen mit Psychosen

Da das Durchleben einer Psychose in der Regel auch Auswirkungen auf die kognitiven Fähigkeiten eines Menschen hat, bieten wir mit COGPACK regelhaft ein computergestütztes Training zur Verringerung von Konzentrations,-Leistungs- und Motivationsstörungen an.
Während des täglichen Trainings erhalten die Jugendlichen sofortige Rückmeldungen. Dies motiviert, weil  sie unmittelbar nachvollziehen können, ob und wie sich ihre Ergebnisse im Laufe der Zeit verbessern.
Bei an Schizophrenie erkrankten Jugendlichen hat sich die Arbeit mit dem MKT besonders bewährt.
Mit Hilfe dieses computergestützten Trainingsprogramms wird den Jugendlichen in wöchentlichen Übungseinheiten spielerisch vermittelt, verzerrte Denkmuster und Wahrnehmungen wieder an die Realität anzugleichen.

 

Wen kann ich hierzu ansprechen?

Für die Therapeutische Jugendwohngruppen sind unsere Ansprechpartner*innen:

Holger Städter
Bereichsleitung
holger.staedter@dersteg.de
Telefon 030 498 57 69-30
Mobil 0160 63 00 481
Telefax 030 498 57 69-99

Susanne Gräfe
Teamleiterin
susanne.graefe@dersteg.de
Telefon 030 498 57 69 43

Melanie Roy
Teamleiterin
melanie.roy@dersteg.de
Telefon 030 74 10 60 78

Janine Schröder
Teamleiterin
janine.schroeder@dersteg.de
Telefon 030 91 64 542

DER STEG gGmbH
Therapeutische Jugendwohngruppen
Alt-Reinickendorf 29
13407 Berlin

 

Der Steg gGmbH in Alt-Reinickendorf, Berlin

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Telefon 030 4985769-0 | info@dersteg.de

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